Frettchenhobbyzucht: von den Waldfrettchen, Welpen mit Papiere

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allgemeine Zuchtinformationen

Waldfrettchen

Hier könnt ihr alles über unsere Zucht nachlesen!

Wichtig!
Laut EU-Verordnung müssen ab dem 3. Juli 2011 Hunde, Katzen und Frettchen bei Urlaubsreisen in die Länder der EU gechippt sein!

Abgabevoraussetzungen für Welpen

Einreisebestimmungen für Frettchen

Wir nehmen gerne Interessenten anfragen an, es ist aber keine feste Zusage dass man auch Welpen bekommt.
Wir können ja noch nicht sagen, ob und wie viele Welpen es werden und was für Farben oder Geschlechter auf die Welt kommen.
Wir geben es bekannt, ab wann unsere Welpen zu vermitteln sind. Ab der 6. Woche können die Welpen besucht werden.
Wer Welpen von uns möchte muss eine Vorkasse zahlen, dann hat man eine feste Zusage. Die Vorkasse gibt es nicht zurück!
Wenn Welpen innerhalb einer Woche wieder zurück gebracht werden, dann bekommt man noch den viertel Welpenbeitrag zurück! Danach nichts mehr!
Sollten die Welpen krank, bissig oder total unsauber sein, dann bekommt man keinen Beitrag wieder zurück!
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Unsere Zuchtfrettchen haben seit dem 26.02.2006 eine Zuchtbuchnummer. Unsere Zucht besteht seit 2004!
Unsere Welpen werden: von den Waldfrettchen heißen!!


Auch die Nachzuchten werden bei den Frettchenfreunden Osnabrück gemeldet. Dann bekommen diese eine Nachzuchtnummer. Wir geben an, wann die Welpen geboren sind, ab ca der 6 Woche geben wir an wieviele Welpen insgesamt, wieviele davon Fähen und Rüden sind, welche Farben wenn schon möglich, Namen und Chipnummer!

Jeder Welpe bekommt dann einen genauen Stammbaum. Sollte mit dem Welpen gezüchtet werden, dann muss er auch bei den Frettchenfreunden Osnabrück gekört werden, damit die Zuchttauglichkeit festgestellt wird.

Es wird kein einziger unserer Welpen zugesandt/verschickt oder in eine Einzelhaltung abgegeben.
Wir bestehen auf persönliche Abholung!

Die letzte Entscheidung treffen wir, wer von uns einen Welpen bekommt. Die Welpen bekommt man nur mit unseren Schutzvertrag !

Unsere Welpen werden mit 10 - 12 Wochen abgegeben, je nach Entwicklungszustand. Nur wenn ein Welpe in eine bestehende Gruppe soll, kann es sein das wir es früher abgeben, aber nicht jünger als mit 8 Wochen.
Es wird bei uns erst einmal getestet, ob sich die Frettchen auch verstehen.

Die Welpen sind dann gechipt, Staupegeimpft, tierärztlich untersucht, sozialisiert, lieb, sauber so weit es geht und entwurmt. Sie bekommen einen Stammbaum/Abstammungsurkunde/ Geburtsurkunde mit auf dem Weg, die wir vom Frettchenzuchtbund ausstellen lassen. Sie sind mit einer Nachzuchtnummer bei den Frettchenfreunden-Osnabrück erfasst und bei Tasso gemeldet. Jeder bekommt pro Welpe, Starterpakete mit ausgehändigt.

Bilder der Welpen zum bekommt jeder auf Wunsch von uns per E-mail zugeschickt!
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Unsere Frettchen und Welpen bekommen hochwertiges Frettchentrockenfutter , Frischfleisch, Welpenkalk, Minerale, Vitaminflocken 48% Rohprotein, SOM, Rinderfettpulver, Convalescenz 42% Rohprotein, Multivitaminpaste und ein Naturvitalkonzentrat 34% Rohprotein. Die Welpen bekommen zwar Katzennassfutter, aber das wird mit diesen Zusätzen angereichert.
Diese ganzen Sachen stecken in dem Gesamtpreis für den Welpen mit drin. Diese Beiträge müsste man vom Gesamtbeitrag abziehen, um dann auf den Grundpreis des Frettchen zu kommen.
Der Rest wie Streu, Leckerlies, Obst, Gemüse, Näpfe, Trinkflaschen, Umbauten an Käfigen oder Instandhaltung, usw. wird gar nicht mit eingerechnet.
Man kann mit Frettchen kein Geld machen, da dass Einkommen für diese ganzen Sachen und noch mehr Frettchensachen, alles wieder drauf geht.
PS: Je nach Welpenanzahl, verdoppelt oder verdreifachen sich sogar die Futterkosten, Streu, Tierarztkosten, Arbeit und Zeitaufwand usw..
Aber man liebt sie trotz dem !!!!
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Wer an das Züchten denkt, der muss vieles beachten!

1. Habe ich wirklich die Zeit und den Platz, um mich Monate lang um die Welpen und die Fähe zu kümmern! Es kann passieren das man seine Welpen behält, weil man sie nicht vermittelt bekommt!

2. Will ich wirklich die Verantwortung übernehmen, das die Welpen gesund aufwachsen und richtig erzogen werden! Macht man in der Erziehung fehler, dann bekommt man sie später kaum wieder ab erzogen. Es können sogar richtige Beiser dadurch entstehen!

3. Habe ich genügend Geld, um mir das spezielle Frettchenfutter, Welpenersatznahrung ( Mammilac ) und einen Tierarzt leisten zu können! Es müssen Vorsorgeuntersuchungen gemacht werden, die Frettchen brauchen mindestens die Staupeimpfung. Hat man die Welpen solange dass sie in die Ranz kommen, dann muss man sie noch kastrieren lassen, bevor man sie abgibt.

4. Habe ich jemanden der schon Frettchenerfahrung, der auch schon gezüchtet hat. Der mir und den Frettchen beistehen kann, wenn man nicht weiter weiß. Der während des Urlaubs alle Frettchen betreuen oder aufnehmen kann! Sonst kann man seinen Urlaub vergessen.

Über diese Punkte sollte man sich im klaren sein, bevor man an das Züchten denkt.
Alle Punkte sind genauso wichtig, wenn man daran denkt sich überhaupt ein Frettchen zu zulegen !!!!!!!!!
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Die Frettchen die man zur Zucht nimmt sollte man genau kennen. Sie müssen geimpft und entwurmt sein.
Beide Tiere müssen einen Stammbaum haben. So kann man genau sehen ob die Tiere miteinander verwandt sind. Dann ist die Genetik der Welpen einwandfrei. Es hat auch den Vorteil, das man ungefähr abschätzen kann, welche Farbvarianten bei dieser Verpaarung rauskommen können.

Die Charaktereigenschaften der Eltern sind sehr wichtig. Sind Sie liebt und verspielt, auf den Menschen bezogen oder gibt es in der Verwandtschaft vielleicht beiser usw.
Diese Grundvorraussetzungen sind für unsere Zucht wichtig. Sollte es nicht gegeben sein, dann bleibt für das jeweilige Jahr der Wurf aus!

Die Frettchen kommen normalerweise im Frühjahr in die Ranz. ( Geschlechtsreife)
Die Ranzzeit dauert eigentlich von Februar bis September. Es gibt auch Ausnahmen die früher in die Ranz kommen oder länger drin bleiben.
Decken sollte man aber bloß zwischen den 15.02. und bis Ende Mai!

Beim Rüden vergrößern sich die Hoden merklich. In der Ranzzeit sind die Rüden meistens nicht mehr ganz so schmusig, wie sie auserhalb der Ranz waren. Sie haben dafür keine Zeit mehr, da die Fähen wesentlich aktraktiver für sie sind.
Die Rüden sind in der Zeit der Ranz wesentlich aktiver. Sie markieren wie die Weltmeister ihr Revier, deswegen fühlen sich dann die Hände klebrig an, wenn man einen Rüden in die Hände nimmt. Dadurch bekommen sie einen ganz anderen Geruch und die Räumlichkeiten natürlich auch. Ein unkastrierter Rüde, ist deswegen in der Ranz nicht besonders für die Wohnungshaltung geeignet. Mit manchen Rüden kann man in dieser Zeit wunderbar Gassi gehen. Der Mensch ist KO, das Frettchen ist nicht mal aus der Puste.

Bei der Fähe merkt man die Ranz daran, dass sich ihre Vulva ( Scheide ) vergrößert. Sie schwillt richtig an und kann Kirschrot aussehen und Kirsch groß werden. Die Fähe muss während der Ranzzeit genau beobachtet werden, es besteht nämlich die Möglichkeit das sie in die Dauerranz verfällt und das geht tödlich aus.

In der Dauerranz verlieren sie an Gewicht, sie wirken apathisch, und fressen schlecht. Das Fell wirkt struppig und es wird immer dünner. Das passiert weil das Gehirn ein ständiges Signal zur Hormonausschüttung gibt. Wenn eine Pigmentverfärbung einsetzt ist es meistens schon zu spät für die Fähe. Durch die Hormonausschüttung werden die roten Blutkörperchen des Frettchen abgebaut und es bekommt Leukämie.
Sobald die Fähe irgendein Verhalten zeigt, was nicht normal ist. Dann sofort zum Tierarzt und untersuchen lassen. Bevor es zu spät ist.

So fangen wir mal ganz einfach an.

Wie kommt man zu Welpen?
Man muss seine Fähe in der Ranz beobachten. Wenn aus ihrer Vulva Flüssigkeit austritt( sie muss richtig nass sein), dann ist sie zur Paarung bereit.
Der Deckakt selber, (nennt sich bei uns Menschen natürlich anders,) ist für uns Menschen wesentlich angenehmer als für die Frettchen.

Der Rüde packt die Fähe am Nacken und fängt an sie hinter sich her zu ziehen. Das geht solange bis die Fähe Aufnahme bereit ist. Es geht beim Deckakt nicht gerade sehr leise zu. Man könnte manchmal meinen, es ist gerade ein wilde beißerei im Gange.

Die Paarung kann über Stunden gehen bis zur totalen Erschöpfung der Frettchen. Sie sollten aber nicht länger als 24 Stunden zusammen bleiben!
Der Rüde verbeist sich richtig in Fähe. Der Nacken der Fähe ist danach, meistens sehr zerbissen. Die Frettchen brauchen danach erst einmal ihre Ruhe. Man sollte sie nicht unmittelbar danach, in die Gruppe stecken. Sondern sie ein paar Stunden alleine verschnaufen lassen.
Wenn wir Menschen uns so paaren müssten, dann würden wir aussterben.

Ob die Fähe aufgenommen hat, merkt man leider nicht so schnell. Jetzt muss man aufpassen, weil manchmal auch die Möglichkeit der Scheinträchtigkeit besteht.
Die Vulva die in der Ranz angeschwollen war, bildet sich fasst wieder in den normal Zustand zurück.
Wenn alles normal ist, wird sie in 42 Tagen ihre Welpen auf die Welt bringen. Sollte die Fähe mit der Zeit nicht an Gewicht zunehmen oder man das Gefühl hat sie könnte Scheinträchtig sein, muss man sofort zum Tierarzt gehen.
Bis dahin hat man einiges zu tun. Normaler weise kann man die Fähe, bis ca. 1 - 2 Wochen vor dem Entbindungstermin in der Gruppe lassen. Das Verhalten der Fähe verändert sich mit der Zeit. Aus einer ganz schmusigen Fähe, kann ein bösartiger Wachhund werden. Jede Fähe reagiert etwas anders. Wenn sie den anderen Frettchen gegenüber aggressiv wird, dann muss man sie sofort aus der Gruppe raus nehmen.
Sie bekommt dann ihr eigenes kleines Reich mit einer Wurfbox.

Wir haben für unsere trächtige Fähe einen Holzkasten gebaut, den wir Babyrondell nennen. Er ist zwar recht groß, aber die Fähe braucht natürlich trotzdem ihren täglichen Auslauf. Wenn man die Fähe wegen Aggressivität schon viel früher von den anderen trennen musste. Dann sollte man immer wieder versuchen, beim Auslauf die restliche Gruppe mitlaufen zu lassen. So das die Fähe den Kontakt nicht ganz verliert. Das Babyrondell ist in dieser Zeit fest verschlossen.

So werden die Duftmarken der anderen Frettchen, nicht darin verteilt und die Fähe bleibt ganz ruhig, wenn sie wieder darin untergebracht wird.
Die Wurfbox sollte so groß sein, dass man eine kleine flache Toilette mit reinstellen kann. Manche Welpen wenn sie dann schon krabbeln können, aber noch nichts sehen, gehen von ganz alleine dort hin. Mama wird sie natürlich gleich wieder ins Nest schleppen, die ist damit überhaupt nicht einverstanden.
Die Fähe wird in der Zeit der Trächtigkeit regelrecht zerrupft aussehen. Sie rupft sie ihre Unterwolle aus, um das Nest auszupolstern. Wir geben ihr die weichsten Tücher als Grundlage für ihr Nest. Sie nimmt auch kräftig an Gewicht zu.
Wir füttern ihr Mammilac oder SOM dazu. Das ist ein Milchersatz, der Lactose frei ist und alle wichtigen Vitaminen und Mineralien hat die, die Fähe in dieser Zeit braucht. Auch die Welpen bekommen, wenn sie groß genug sind Mammilac oder SOM dazu gefüttert.
Sie wird auch nur mit dem allerbesten Futter und Leckerchen verwöhnt.

Die Fähe wird zum Ende der Trächtigkeit nicht mehr ganz so aktiv sein und spielen, wie sie es normalerweise macht. Sie wird immer mehr schlafen. Das ist ein völlig normales Verhalten. Man sollte aber seine Fähe trotzdem immer wieder mal zur Kontrolle zum Tierarzt bringen.
Frettchenfähen bringen immer Punkt genau nach 42 Tagen, nach der Paarung ihre Welpen auf die Welt. Sollte dieser Termin auch nur um einen Tag überschritten, dann sofort zum Tierarzt!!! Es kann sein das sich Komplikationen anbahnen und die gehen ohne Tierarzt tödlich aus!!!
Viele Fähen entbinden Nachts, aber es gibt auch die berühmten Ausnahmen.

Man sollte am Geburtstermin seine Neugierde unterdrücken, und nicht gleich beim ersten quicken reinschauen wollen. Da kann die Mama reichlich sauer werden. Wenn sie sich angeriffen fühlt, kann es sein das sie ihre Welpen gleich verschleppen will oder sie Tod beist.
Eine Fähe kann bis zu 14 Welpen bekommen. Das Probleme bei solch großen Würfen ist, dass die Mama nicht so viele Zitzen hat und man dann eine Amme braucht.

Wir warten erst einen Tag ab. Dann benutzen wir Einmalhandschuhe. Wenn die Fähe dann rauskommt zum fressen, dann fassen wir erst die Mama an. Da kann man meistens eine große Überraschung erleben. Unsere Fähe war sehr aggressiv. Sie wollte uns ständig beisen. Aber das ist nur der Mutterinstinkt.

Wir haben unsere Fähe in der Zeit als wir nach den Welpen gesehen haben, im Raum rumlaufen gelassen. Was allerdings sehr kurz ausfällt.
Durch die Einmalhandschuhe und das anfassen der Mama, bekommen die Welpen nicht unseren Geruch ab und die Mama bleibt dann ganz ruhig, wenn sie wieder zu den Welpen darf.

Wenn die Mama aggressiv reagiert, dann ist das völlig normal. Sie verteidigt nur ihre Welpen gegen jeden, der in ihr Revier eindringen will.

Das erschwert natürlich für uns Menschen die tägliche Arbeit. Wie zum Beispiel:
- Toiletten reinigen
- Futter und Wasser wechseln
- das bloße reinigen des Käfiges wird ein Drama

Man wird wirklich wegen alles angeriffen und gebissen. Meine Hände haben in die Zeit schwer gelitten.

Es gibt natürlich auch die rühmlichen Ausnahmen. Man kann leider nicht vorraus sagen welche Fähe, einigermaßen lieb bleib und welche sich zum Wachhund entwickelt.

Das ist unser großes Überraschungs Ei !!!

 

 
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